Der Herbst zeigt sein freundliches Gesicht: Statt Sturm bringt das Wochenende dem Süden einen richtigen Altweibersommer mit viel Sonne und Temperaturen bis 31 Grad. Der Norden bleibt dagegen wolkig, windig und nass. Eine amtliche Unwetterwarnung gibt es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nicht – die eigentliche Gefahr lauert morgens am Boden: dichter Frühnebel. Hier die Übersicht.
Die Wetterlage im Überblick
Nach den Vorhersagen des DWD und der 10-Tage-Vorhersage gilt:
- Samstag, 26.09.: Im Süden und in der Mitte nach Nebelauflösung viel Sonne, 20 bis 25 Grad, am Oberrhein bis 29 Grad. Im Norden wolkenreich, nachmittags auffrischender Wind, in Schleswig-Holstein zeitweise Regen.
- Sonntag, 27.09.: Im Norden 18 bis 23 Grad und weiter windig, sonst 22 bis 27 Grad, im Südwesten 25 bis 29 Grad und am Oberrhein bis 31 Grad. Zunehmend sonnig und trocken.
- Ausblick: Die kommende Woche startet vielerorts sonnig-trocken und spätsommerlich mild – der Altweibersommer bleibt uns erhalten.
Kurz: ein goldenes Spätsommerwochenende – im Süden zum Genießen, im Norden mit Regenjacke. Die größte Gefahr ist nicht der Himmel, sondern die Sicht am frühen Morgen.
Diese Gefahren solltest du im Blick haben
- Dichter Frühnebel: Vor allem in Schwaben sowie Süd- und Ostbayern kann sich morgens zäher Nebel halten – die Sicht sinkt teils unter 150 Meter. Das ist die klassische Herbst-Unfallfalle im Verkehr.
- Späte UV- und Wärmebelastung: Bis 31 Grad Ende September heißt: an Sonnenschutz und ausreichend Trinken denken, gerade bei Sport, Wanderung und mit Kindern.
- Wind und Nässe im Norden: Auffrischender Wind und feuchte Fahrbahnen mit erstem Laub – Rutschgefahr für Rad- und Motorradfahrer.
- Wildwechsel in der Dämmerung: Die goldene Jahreszeit ist auch Hochsaison für Wildunfälle – morgens und abends besonders auf Landstraßen aufpassen.
Was bedeutet das für dich?
- Nebel-Regel im Auto: Abblendlicht an (kein Fernlicht), Tempo runter, Abstand vergrößern. Nebelschlussleuchte erst unter 50 Meter Sicht – und danach wieder aus.
- Sonne clever nutzen: Ausflug, Wanderung oder Radtour am besten in den Süden legen – morgens den Nebel abwarten, dann wird es herrlich.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Auch im Spätsommer reicht die UV-Strahlung für einen Sonnenbrand – Kopfbedeckung und Wasser einpacken.
- Norden: Regenjacke einpacken: Wer im Norden unterwegs ist, stellt sich auf Schauer und Wind ein – Zwiebelprinzip und wasserfeste Jacke.
- Warn-App checken: Nebel und Wind sind kleinräumig – die DWD-WarnWetter-App zeigt amtliche Warnungen für deinen Ort.
Fazit: ein Wochenende zum Genießen – mit einem wachen Blick auf den Frühnebel. Wer morgens vorsichtig fährt und den Sonnenschutz nicht vergisst, erlebt einen goldenen Spätsommer. Die aktuelle Lage findest du jederzeit unter dwd.de und wettergefahren.de. Kommt gut und sicher durchs Wochenende!

